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Netzwerk für Emanzipation

Unser Vorschlag:

Für Menschen, die sich gemeinsam emanzipieren wollen und wissen, dass das nur gemeinsam und weltweit gehen wird: Wir informieren uns, bilden uns, diskutieren, wie wir uns emanzipieren können von Krieg und Gewalt, Armut, Hunger und Arbeitslosigkeit, Diskriminierung, Hass, Rassismus, Tribalismus und Nationalismus, Diktatur, der Selbstbedienung der Eliten auf Kosten der Mehrheit der Menschen, einer Wirtschaft, die nicht die sozialen Menschenrechte als oberstes Ziel verfolgt, sondern den Profit, einer Wirtschafts- und Lebensweise, die den Planeten übernutzt und zerstört, der Manipulation durch von den Eliten kontrollierte Medien und Politiker, von den Rückständen schlechter Traditionen und Verhaltensweisen auch in uns selbst und unserer Kultur! Wir bilden uns selbst, um andere unterstützen zu können, da die Emanzipation nur demokratisch, also gemeinsam mit der Schaffung neuer Mehrheiten, gelingen kann. Wir wollen also viele interessieren mit uns einen Weg aus dem Chaos zu finden, in das uns die heute herrschenden Eliten immer mehr führen werden. Sie werden – wie damals – keinen Ausweg finden, so lange sie mächtig sind. Sie werden das System der Profitmaximierung, das den herrschenden Geldeliten dient, nicht verändern, wie damals nach 1929. Höchstens durch Diktaturen sichern, wenn das Volk das Leid nicht mehr ertragen will. Die furchtbare Weltwirtschaftskrise 1929 und die Folgejahre mit dem Weltkrieg warnen uns, ohne eine starke Reformbewegung könnte uns das gleiche Schicksal drohen, wie unseren Großvätern und Vätern!

Alle, die sich diesem Weg entgegenstellen wollen und einen Weg im Sinne der internationalen Zusammenarbeit für die sozialen und politischen Menschenrechte wollen, können sich in Städten, Dörfern, Regionen und Ländern zum gemeinsamen Emanzipieren lernen und Emanzipieren zusammenschließen. Wir wollen dann auch international in Kontakt kommen und voneinander lernen, wie wir uns in dieser globalisierten Welt emanzipieren können.

Wir richten dazu Blogs für Bildung und Nachrichten ein und Seiten zum Austausch von Meinungen. Wer diese Arbeit mitleisten will, zur Bildung oder der Erarbeitung und Verbreitung von Nachrichten mitwirken will, kann sich bei der Initiative Black&White melden, die dieses Netzwerk anregt.

Email: emanzipieren@gmx.de
Tel: 05655-924981.

Wolfgang Lieberknecht
(Koordinator der Initiative Black&White e.V.)

Emanzipation

Emanzipation stammt von dem lateinischen emancipare: einen „Sklaven oder erwachsenen Sohn“ aus der mancipatio, der „feierlichen Eigentumserwerbung durch Handauflegen“, in die Eigenständigkeit zu entlassen.

Im 17./18. Jahrhundert erfolgte eine Bedeutungsverschiebung: Aus dem Akt des Gewährens von Selbstständigkeit wurde eine Aktion gesellschaftlicher und insbesondere politischer Selbstbefreiung (siehe auch Mündigkeit (Philosophie)); Ziel emanzipatorischen Bestrebens ist ein Zugewinn an Freiheit oder Gleichheit, meist durch Kritik anDiskriminierung oder hegemonialen z. B. paternalistischen Strukturen, oder auch die Verringerung von z. B. seelischer, ökonomischer Abhängigkeit, etwa von den Eltern. Heutzutage steht der Begriff häufig synonym für die Frauenemanzipation.

Oft bezeichnet Emanzipation die Befreiung von Gruppen, die aufgrund ihrer RasseEthnizitätGeschlechtKlassenzugehörigkeitusw. diskriminiert und von politischen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen waren (z. B. Judenemanzipation – siehe unten – oder Katholikenemanzipation). Für diesen weiteren Begriff politischer Emanzipation hat sich im US-amerikanischen Sprachgebrauch auch die Bezeichnung empowerment (wörtl. „Ermächtigung“) durchgesetzt.

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Emanzipation in der Geschichte [Bearbeiten]

Im antiken Rom war die Emanzipation ein einmaliger, durch den Höher- dem Niedrigergestellten erwiesener Erweis eines Rechtes. (siehe auch Frauen im Alten Rom).

Das Mittelalter kannte die emancipatio canonica, die besagte, dass Kinder von Ketzern aus deren Erziehungsberechtigung entnommen und Klosterschulen übergeben werden konnten.

In der frühen Neuzeit beginnt der reflexive Gebrauch der Emanzipation: Einzelne vermögen sich bevormundenden Strukturen zu entziehen, wobei sie sich häufig Verdächtigungen aussetzen. Im Zeitalter der Aufklärung schließlich wird eine allgemeine gesellschaftliche Emanzipation angestrebt, zunächst im rechtlichen Bereich.

Die Forderung nach Emanzipation als Forderung nach Befreiung anderer (z. B. der Sklaven) und der Selbstbefreiung kulminierte beiKarl Marx in dem Satz: „Wir müssen uns selbst emancipieren, ehe wir andere emancipieren können.“[1], wobei er in jeder Hinsicht die Emanzipation als eine Klassenfrage und keine Frage der Natur − etwa bei der Gleichberechtigung der Frau − herausstellte.

Emanzipation erfüllt sich durch das bewusste Wahrnehmen und Gestalten von Freiheitsrechten.

weiter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Emanzipation

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